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Jeweils vier Gold- und vier Platinauszeichnungen für Songs wie „Bros“, „Monica Bellucci“ und „Dior 2001“, die 1LIVE Krone für das Album „EROS“, Platz 3 in den Charts für den Nachfolger „Nimmerland“. Außerdem fast 200.000 abgesetzten Tickets für die ausverkauften Hallentourneen zu seinen Releases und Auftritte bei den großen Festivals. In gerade einmal drei Jahren ist RIN vom Rap-Newcomer zum Star und Sprachrohr einer ganzen Generation geworden. Keiner hat die Radio-Rotationen und Playlisten-Pole-Positionen mit seinen Hits so sicher wie der Rapper aus Bietigheim-Bissingen.

Natürlich hätte RIN es sich einfach machen können: Zwischen Hallentour und Festivalsaison mal schnell für einen Monat ins Studio gehen. Zweieinhalb Hände voll Beats von den üblichen Verdächtigen, die gleiche Anzahl an iPhone-Notizen, ein paar Nachtschichten und dann Woche für Woche einen Song droppen, anschließend das Album nachlegen. So wie alle. Aber RIN hat sich Zeit genommen. Weil er es anders machen wollte. Nicht sichere Schiene und Schema F, sondern die Antithese zu den ach so oft zitierten, schnelllebigen Zeiten. „Ich wollte den Leuten zeigen, dass es sich noch lohnt, Liebe in die Musik zu stecken.“ 

RIN hat das schon immer getan. Sei es auf ersten Songs wie „Ljubav/Beichtstuhl“, die eine längst vergessen geglaubte Melancholie offenbarten oder auf seinem Debütalbum „EROS“, dem absoluten Gegenentwurf zum damaligen state of the art der Szene, den er mit intuitiven Lines und Leichtigkeit konterte. Mehr noch: Dieses Debüt gab deutschem Rap einen neuen Sound, eine neue Ästhetik und vielleicht auch so etwas wie Hoffnung.

Eine eigene Vision zu verfolgen, ist immer ein Wagnis. Aber für RIN hat es sich gelohnt. „Nimmerland“ ist alles was er ist und was er hat. „Dieses Album ist mein Leben“, sagt er selbst. Und das hört man. Hier kommt alles zusammen: Von der Hollywoodsehnsucht bis zur Front Row bei der Pariser Fashion Week. Edelmetall und ekstatische Fanmassen. Dann aber auch wieder: Back nach Bietigheim-Bissingen, zu den Brüdern. Kleinstadt, großer Ort. Views from the 74321.

Mit KYNDA GRAY steht jetzt der zweite DIVISION-Künstler in den Startlöchern. Im April veröffentlichte der 22-jährige mit „Dirty Chucks“ seine erste Single und stellt eindrucksvoll unter Beweis, warum er aktuell vollkommen zurecht als einer der heißesten Newcomer des Jahres 2020 gehandelt wird. „Dirty Chucks“ kommt mit Uptempo-Beat, 2-Step-Rhythmen und ein groovendem Retro-Sample. Irgendwo zwischen Throwback-Vibes und progressiven Soundentwürfen denkt KYNDA GRAY deutschen Rap nicht einfach nur neu, sondern grundlegend anders.

Nach „Dirty Chucks” folgte mit „Demons“ Ende Mai die nächste Single. Zu Slow-Down-Synthies und Insomnia-Vibes zieht das neue DIVISION-Signing schlaflos durch den täglichen Alptraum. Die Dämonen im Kopf und dieses Klopfen in der Brust, das Flackern des Fernsehers vor Augen und Benzos im System. „Kein Schlaf, du weißt, was ich will, du weißt, was ich mach, bleib ich wach heut‘ Nacht.“ Tag und Nacht, Gefühle und Gedanken – alles verschwimmt zu einem unwirklichen Trip.

Ganz ähnlich der Nachfolger „Ayo Technology“ mit Labelkollege RIN, der innerhalb eines Monats mehr als 10 Millionen Klicks erzielen konnte. Schon der Titel macht klar, “Ayo Technology” ist eine Hommage an die gleichnamige Single von 50 Cent, Justin Timberlake und Timbaland aus dem Jahr 2007. Für die Collabo von Kynda Gray und RIN hat Produzent Alexis Troy dem Song ein zeitgemäßes Update gegeben: Reggaeton-Beats in Uptempo-Taktung geben den Rhythmus vor, während sublim gezupfte Gitarrensaiten und zuckende Synthie-Bleeps für melancholische Vibes sorgen.

Produziert wurden alle Songs und das kommende Album von KYNDA GRAY komplett von Alexis Troy, der in den letzten Jahren sein Gespür für den musikalischen Zeitgeist und seine beeindruckende Vielseitigkeit bereits durch erfolgreiche Zusammenarbeiten etwa mit RIN („Keine Liebe“, „Dior 2001“) oder MHD („Afro Trap 8“) unter Beweis gestellt hat und schon vielen Alben bei Selfmade Records und DIVISION zu Gold und Platin verhalf.